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Ich suche 3-4 Leute mit entsprechenden Kenntnissen, die mit mir zusammen das Board wieder beleben und weiterführen wollen.
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Dieses Thema hat 13 Antworten
und wurde 423 mal aufgerufen
 K-N
Susa1 ( Gast )
Beiträge:

24.08.2001 14:04
Lacrimosa antworten
Erinnerung

Durchborte Gedanken
Vom Schmerz zerquetschte Augen
Ersucht im Feinen zu wenden
Erinnerung in mir vergraben
Erinnerung in mir versteckt

Erinnerung - gib mir deine Kraft

Erinnerung - du frisst mich auf

Erinnerung - du säufst mich leer

Erinnerung - du verbrauchst meine Luft

Erinnerung - du hast mich einfach gern


Durchquerte Idee
Nach morgen zu blicken
Vom Gestern zu lösen
Im Glauben zu hoffen
Mit angsterfüllten Blicken
Sehe ich mich in deinen Augen
Du bist meine Droge

Erinnerung - du frisst mich auf

Erinnerung - du säufst mich leer

Erinnerung - du verbrauchst meine Luft

Erinnerung - du hast mich einfach gern


Du bist mein Tempel
Du bist mein Ego
Du bist mein Wasser
Du bist mein Brot
Ich bin dein Boden
Ich bin dein Samen
Ich bin dein Vater - bin dein Gott
Ich bin der Herr
Erinnerung - gib mir deinen Dank
Erschlag mich - fester
Treib mich in den Wahnsinn

Erette mich
erschaffe mich
verführe mich mit dir

Ich bekenne mich

ich liebe dich

ich hasse dich dafür


Erinnerung - gib mir deinen Sinn

Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

24.08.2001 14:10
Re: Lacrimosa antworten
Das Schweigen


Ekel, der die Welt ergreift
Hass, der durch die Herzen zieht
Verderben, das durch die Reihen zieht
Des Menschen edlen Reihen
In denen Gleiches nur zu Gleichem steht
Dazwischen eine Kluft sich schlägt
Und Rassen wie Geschlechter trennt
Oh Ekel, der sich der Welt bekennt

Kein Mensch hat es gesehen
Kein Mensch hat es gehört
Und kein Mensch wird danach fragen

Die ganze Strasse riecht nach Blut
Doch es ist nichts geschehen

Diese Hände zum beten gefalltet
Diese Hände zum töten bereit
Diese Hände beten um den Frieden
Diese Hände werden sie in Fesseln legen
Dieser Mund bittet um Gnade
Dieser Mund spricht von Schuld
Dieser Mensch zerbricht und stirbt
Dieser Mensch wird leben
Diese Augen haben es gesehen
Doch diese Augen schliessen sich
Und ungehindert fliesst das Blut

Und das Schweigen wird unerträglich laut


Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

24.08.2001 14:13
Re: Lacrimosa antworten
Versuchung


Lieber sterben

Als dies noch einmal zu erleben

Mit feuchten Augen blicke ich zurück

Meine Lippen zittern hilflos überfordert

Zuviel Worte drängen sich gemeinsam durch die Öffnung

Nichts darf mehr hinaus

Ich muss schweigen

Muss den Menschen endlich entfliehen

Ich kenne jede ihrer Lügen

Kenne jeden falschen Atemzug

Der Freund ist viel zu nahe

Er ist ein Mensch und Feind

Das Schild der Freundschaft deckt ihn jahrelang

Dahinter sammelt er die Waffen

Flucht

Mit feuchten Augen sehne ich mich zurück

Erstarre - tiefe Sehnsucht

Schweig stille und erfriere

Der Blick zurück erfasst den Rauch

Die Ruine darunter

Erwartungsvoll gespannt

Die Siluette zu erblicken

Du steigst aus dem Nebel

Zeig mir mehr von dir

Fremde Venus - zeig mir mehr

Lieber sterben

Als dich in vollem Glanze zu sehen

Bereite mich

Ich falle vor dir nieder

Feind

Gib mir mehr von dir

Zieh dich aus

Entblöse deine Seele

An deine Brust will ich mich binden

Auf weissem Marmor mich zur Ruhe legen

Unter deinen Augen mich dir beugen

Unter deinen Schwingen mich dir ganz ergeben

Weisse Göttin oder Mensch?

Gib mir mehr von dir

Lass mich in deinen Krater sinken

Nimm mich gefangen in deiner Mitte

Erhöre meine Sehnsucht



Lieber sterben

Als dies noch einmal zu erleben



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

03.09.2001 23:38
#4 Re: Lacrimosa antworten
Allein zu zweit

Am Ende der Wahrheit
Am Ende des Lichts
Am Ende der Liebe
Am Ende - da stehst du
Nichts hat überlebt
Wir haben schweigend uns schon lange getrennt
und mit jedem Tag wir Wuchs die Lüge unserer Liebe
und je weiter wir den Weg zusammen gingen
desto weiter haben wir uns voneinander entfernt
Einsam - gemeinsam
Wir haben verlernt uns neu zu suchen
Die Gewohnheit vernebelt
Die Trägheit erstickt
Der Hochmut macht trunken
und die Nähe treibt zur Flucht
Tanz - mein Leben - Tanz
Tanz mit mir
Tanz mit mir noch einmal
In den puren Rausch der nackten Liebe
Und wenn ich sie/ihn so sehe
Wenn ich sie/ihn erlebe
Wenn ich uns betrachte
Etwas hat überlebt
Und wenn ich Kraft und Hoffnung fände
Wenn ich selbst noch den Glauben an uns hätte
Wenn ich sie/ihn erreichen könnte
Sie/ihn noch einmal für mich hätte
Wenn die Basis - unser Fundament
Wenn wir uns noch einmal neu entdecken würden
Wenn sie/er nur wollte
Ich will!



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Lutetia ( Gast )
Beiträge:

03.09.2001 23:50
Re: Lacrimosa antworten
Hallo susa

kennste eigentlich www.stolzesherz.de ????
:-)

Der hat so gut wie alle lyriks von lacri

ein gruss vom tiefschwarzen kristallsee
lute

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

03.09.2001 23:59
#6 Re: Lacrimosa antworten
Nichts bewegt sich

Nichts bewegt sich - nichts bleibt stehen
Ich kann im Kreise mich nur drehen
Ich kann noch nicht mal vorwärts gehen
Noch kann gerade ich jetzt stehen
Ich kann im Spiegel mich nicht sehen
Kann mich im Spiegel nicht mehr sehen

Verloren streife ich umher und suche nach der Kraft in mir
Ich weiß sie war doch einmal hier - in mir
Verloren streife ich umher und suche nach der Kraft in mir
Ich weiß sie war doch einmal hier

Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so, so müde
Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so müde

Nichts bewegt sich - nichts bleibt stehen
Die Zeit vergeht - ich bin gelähmt
Erwartungsvoll seh' ich hinein doch seh' ich nichts
Ich bin zu klein
Ich kann mich einfach nicht mehr sehen
Kann mich so einfach nicht mehr sehen

Verloren streife ich umher und suche nach der Kraft in mir
Ich weiß sie war doch einmal hier - in mir
Verloren streife ich umher und suche nach der Kraft in mir
Ich weiß sie war doch einmal hier

Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so, so müde
Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so müde

Aus der Glut der Welt bricht
Eine Sucht die dich zerbricht
Viel zu oft ergibst du dich
Deinem Feind, der du noch bist

Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so, so müde
Nichts bewegt sich - ich kann nicht mehr
Ich bin so, so müde



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:02
#7 Re: Lacrimosa antworten
Halt mich

Aus schlaflos gelebtem Tagtraum erwacht
So bin ich der Sehnsucht Opfer
Aus kindgelebtem Vertrauen erwacht
So klaffen heute meine Wunden

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt nur tapfer ihre Pflicht
Halt mich - mein Leben - halt mich!

Solange sich die Zeit noch regt
Die Zeiger sich noch drehen
Solange drehe auch ich noch meine Runden
Doch des Lebens süße Lust hat mich verlassen

Das Leben brennt mir von der Seele
Die Sehnsucht erfüllt nur tapfer ihre Pflicht
Halt mich - mein Leben - halt mich!



danke lute, JETZT kenn ich die seite *gg*



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:04
Re: Lacrimosa antworten
Ich verlasse heut' Dein Herz

Ich verlasse heut' Dein Herz
Verlasse Deine Nähe
Die Zuflucht deiner Arme
Die Wärme deiner Haut
Wie Kinder waren wir
Spieler - Nacht für Nacht
Dem Spiegel treu ergeben
So tanzten wir bis in den Tag

Ich verlasse heut' dein Herz
Verlasse Deine Liebe

Ich verlasse Deine Tränen
Verlasse was ich hab'
Ich anbefehle heut' Dein Herz
Dem Leben - der Freiheit
Und der Liebe
So bin ich ruhig -
Da ich dich Liebe!

Im Stillen
Laße ich ab von Dir
Der letzte Kuß - im Geist verweht
Was Du denkst bleibst du mir schuldig
Was ich fühle das verdanke ich Dir
Ich danke Dir für all die Liebe
Ich danke Dir in Ewigkeit

Ich verlasse heut Dein Herz
Verlasse Deine Liebe
Ich verlasse heut' Dein Herz -
Dein Leben - Deine Küsse -
Deine Wärme - Deine Nähe -
Deine Zärtlichkeit



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:04
#9 Re: Lacrimosa antworten
Dich zu töten fiel mir schwer

Und da bleibt kaum noch Luft
Und da bleibt kaum noch Raum
Und da bleibt keine Sehnsucht
Und das ist alles was mir bleibt
Ich muß hier raus - ich muß hier weg
Und doch - ich suche nur nach dir
Dem Leben das ich niemals fand
Das - meiner Zuflucht Not
Ich habe Dich nur verflucht
Um später und viel tiefer noch
Den Kuß nur zu versuchen
Du Licht meiner Seele

Und nun zu Dir -
Mein krankes Hirn
Konserviert im Saft der Zeit
Ich gab Dir Blut aus meinem Herzen
Speiste Dich mit Sinneskraft
Über vieles ließ ich Dich walten
Gab selbst Dir die Macht über mein tun
Ich gab Dir die Liebe -
Mein Vertrauen
Mein Freund -
Du tust mir weh
Und doch -
Es ist noch nicht vorbei

Noch höre ich
Deinen Atem
Und noch sehe ich
Das Zittern Deiner Hände
Die Erinnerung beginnt zu leben
Beginnt erneut mich zu durchbohren
Und mein Herz im Stillen zu erobern
Mein Herz - Du braver Schmerz

Du hieltest mich am Leben
Und schlugst mich in der Qual
Und noch immer kann ich es nicht verstehen
Nein - es ist noch nicht vorbei
Noch sehe ich den Glanz in Deinen Augen
Noch das Zucken Deines Körpers
Doch das Töten fiel mir schwer
Heute klingt Dein Name wie ein leeres Buch
Wie ein nie erfülltes Versprechen
Dich zu töten fiel mir schwer
Ja - Dich zu töten fiel mir schwer
Für kurze Zeit warst du das Licht
Und warst mein Tor zur Welt
So liegst du nun in Deinem Saft
Und stirbst langsam
Aus mir aus



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
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susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:07
#10 Re: Lacrimosa antworten
Am Ende stehen wir zwei

Keine Kompromisse
Keine stillen Tränen
Keine Küsse deren Geschmack mich zu Dir führt
Keine Wiederholung
Keine Täuschung
Keine schmerzliche Berührung aus der Vergangenheit

Nur die Hoffnung einer zweiten Chance
Das ist alles was uns bleibt
Eine zweite Chance für Dich und mich
Du brauchst jetzt nichts zu sagen
Brauchst mich nicht zu lieben
Ich habe Hoffnung für uns beide
Denn am Ende stehen wir zwei

Die Musik dringt von weit her an mich fremd
Ich erkenne Dich nicht mehr
Deine Liebe bleibt mir heilig
Dein Leben ist entflohen
Ein Abschied ohne Ende
Ein Kreuzgang in Dein Herz

Eine Liebe ohne Grenzen
Eine Wärme ohne Licht
So liegst Du kalt und regungslos
Und wärmst doch immer noch mein Herz

Meine Hoffnung soll mich leiten
Durch die Tage ohne Dich
Und die Liebe soll mich tragen
Wenn der Schmerz die Hoffnung bricht



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
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susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:08
#11 Re: Lacrimosa antworten
Und du fällst

Und ich erhebe diese Feder
Und fühle schreibend meine Worte
Und ich danke und ich höre
Und ertrinke ganz in Dir

Und die Lügen deiner Augen
Und du lachst und so sie fallen
Und als Meister im Gespräch
Sind Deine Worte feucht und leer

Und Deine Stimme weder Licht
Noch trägt sie Hoffnung oder Wahrheit
Nur die Brücke und der Mittler
Für die Blindheit dieser Welt

So bist alleine Du in mir
Und ich alleine ganz in Dir
Und alle denken und verlieren
Ihren Geist in dieser Welt

Blind verloren - abgestorben
So verirrt - verwirrt und klar
Glaubst Du Leben zu begreifen
Unbeirrt - verständlich schwer
Doch tief und echt - doch eher leer

Und als Diener dieser Welt
Folgst Du der Lüge grellem Licht
Und die Farben wahrer Liebe
Fühlst uns siehst und kennst Du nicht

Aufgepeitscht in dunkler Nacht
Allein im Regen wachst du auf
Die Seele brennt - Dein Herz erlischt
Und Du verstehst noch immer nicht

So reagiert und irrt der Geist
Im Labyrinth der Sicherheit
Wo die Suche in sich selbst -
Wo beginnt die Ehrlichkeit?



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Susa1 ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 00:09
#12 Re: Lacrimosa antworten
Meine Welt

Wer weiß schon
Was ich denke,
Was ich fühle,
Wer ich bin,
Wer weiß schon
Wie ich lebe,
Wen ich liebe,
Was ich bin
Wer spricht, wer sagt ich lüge,
Was ich denke, was ich fühle
Wer lebt mit meiner Seele,
Bin ich es, oder du?

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt

Umsorgt von meiner Seele
Und versteckt in meinem Geist
All' mein Tun wie auch mein Dasein
Galt für mich und nicht für dich
Du kannst lesen und kannst hören
Du kannst reden - pausenlos
Doch die Wahrheit meiner Seele,
Die kannst du doch nie verstehen

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt
So öffne selbst du nur die Türen
Frei von Dogmen und von Lügen
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen

Im Herzen und im Leben
Das Bequeme, lass dich gehen
Bist du müde dich zu sehen
Dich zu fühöen, du zu sein
Doch wer spricht und sagt die Wahrheit
Was ist Wahrheit und für wen
Sieht doch jeder seine Wahrheit
Als Bestandteil seiner Welt

Du nahmst die Träume, nahmst die Liebe
Und kamst mit in meine Welt
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt
So öffne du nun selbst die Türen
Frei von Dogmen und von Lügen
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen

Ich gab dir Träume, gab dir Liebe,
Nahm dich mit in meine Welt
Doch diese Stimmen und Gedanken
Waren nicht von meiner Welt
So öffne du nun selbst die Türen
Frei von Dogmen und von Lügen
In meinem Herzen fällst du nieder
Und beginnst mich zu verstehen



Gerade, klare Menschen wären ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat haben wir schon zuviel.

susa@netzgedichte.de

Lutetia ( Gast )
Beiträge:

04.09.2001 03:21
Re: Lacrimosa antworten
kennste l'âme Immortelle auch?

Magic04 Offline




Beiträge: 904

19.11.2002 20:23
#14 RE:Re: Lacrimosa antworten

Durch Nacht Und Flut

Herz im Licht,
untragbar in Gestalt.
Ich bin dein Schatten.
Du verbrennst mich nicht.
Herz im Geist,
das Leben neu versucht.
Benutzt und abgelegt,
Herz aus Stein.

Wach auf - ich suche dich.
Brich weit - mein Herz - ich löse dich.
Hoch aud - du Licht,
entflamme mich.
Zu dir - ich weiss - ich finde dich.
Durch Nacht und Flut - ich spüre dich.
Ich hör´ dich rufen, lese deine Spur.
Ich weiss - ich finde dich.
Doch finde ich wirklich was ich suche?

Und wenn es dich berührt,
im Beisein dich verführt,
folgst du den Händen,
die zum Tragen dich erheben.
Und in den Händen,
in diesen Armen,
beendest du der Füße Lauf.
Und deine Spur versiegt jetzt und hier.

Wach auf - sich suche dich.
Brich weit - mein Herz - ich löse dich.
...

Die Suche endet jetzt und hier.
Gestein - kalt und nass.
Granit in deiner Brust.
Der Stein, der dich zerdrückt,
der Fels, der dich umgibt,
aus dem gehauen du doch bist.

Wach auf - ich suche dich.
Brich weit - mein Herz - ich löse dich.




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